| Der Begriff der »optischen
Mischung«, einer der zentralen kunsttheoretischen Termini
des Pointillismus, findet seine erste Erwähnung in Chevreuls
Werk »De la loi du contraste simultané des coleurs«
(1839) und Blancs »Grammaire des arts du dessin«
(1867). Als besonders einflußreich erwies sich die leichter
verständliche Einführung in die physikalische Farbenlehre
von Ogden Rood »Modern Chromatics: Studenty Textbook
of Colour« (1979), die 1881 in Französiche übersetzt
wurde. Rood vertritt u. a. die neoimpressionistische Auffassung,
daß nebeneinader aufgetragene Pinselstriche sich wie
das Licht verbinden.
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