| Hofmann,
Werner
Die Moderne im Rückspiegel. Hauptwege der Kunstgeschichte.
München 1998.
Hofmann verfolgt die Auflösung der Zentralperspektive
und die Vervielfältigung der Standpunkte und damit der
Realitätsebenen als einen für die Moderne zentralen
Prozeß; das »monofokale Sehen« habe einem
»multifokalen Sehen« Platz gemacht. Mit dem Konzept
des »multifokalen Sehens« entwickelt Hofmann ein
Instrumentarium für die Beschreibung eines Wandels, welcher
der Untergliederung der künstlerischen Strömungen
in »-ismen« übergeordnet ist. In unseren
literarischen und wissenschaftsgeschichtlichen Analysen wollen
wir ähnliches für den Bereich von Sprache und Literatur
leisten.
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