| Fremde Räume.
Bewegung und Visualisierung in Rilkes Lyrik
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Folgende Themen werden bearbeitet:
Das Gedicht Die Gazelle
 Zeichensprache
kann die Gestaltung einer neuartigen Wahrnehmung
vor Augen führen. Transponierung der wogenden,
unabschließbaren »Innenwelt«
in sichtbare Äquivalente geht zusammen mit
Verfremdungseffekten; Entfremdungsstrategien für
sinnliche Wahrnehmung – »den Waldsee
im gewendeten Gesicht«. Neue, dezentralisierende
Wahrnehmungsweisen für neuartigen Innenwelt-Umwelt-Bezug?
Schaffung neuer Umwelten, neuartiger Raumimaginationen
für neue Erlebnisweisen?
Diskursive Entsprechungen: Rilke entwickelt das
Konzept der »intransitiven Liebe«,
um den Neuansatz seiner Liebesauffassung und Gottesvorstellung
anzudeuten. Nicht von der »intransitiven
Liebe« zu trennen, dabei noch offenkundiger
eine Umkehrung und Umwertung der Wahrnehmung auslösend,
ist bei Rilke die Todeserfahrung  Bewusstseinserweiterung
und Daseinserweiterung.
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| Monika
Fick; n.a. |
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