Herzlich willkommen

auf der Website der Arbeitsgruppe »Sinne und Synapsen«
des Instituts für Germanistische und Allgemeine Literatur-wissenschaft der RWTH Aachen. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Was können Sie von unserer Website erwarten?

»Sinne und Synapsen« ist ein Projekt zum Thema Wahrnehmung, genauer: Es fragt nach Erkenntniskritik und Wahrnehmungswandel in der Zeit um 1900 und heute, d.h. der »Klassischen Moderne« und der »konstruktivistischen« Postmoderne. Was diese beiden Epochen miteinander zu tun haben? Seit den sinnes- und neurophysiologischen Forschungen des 19. Jahrhunderts gilt derjenige als naiv, dem das Augenscheinliche auch das Wahre ist. So bilden die naturwissenschaftlichen und philosophischen Diskurse dieser Zeit, die den »Konstruktcharakter der Wirklichkeit« behaupten, die Quelle und die Basis für die Rede vom Gehirn als autopoietischem System in unserer »postmodernen« Epoche. Die Befunde sind gleich – die Antworten aber verschieden, wie Sie sehen werden!

Allerdings bleiben wir natürlich bei der Darstellung dieser Wissensbestände nicht stehen, sondern fragen nach den Reaktionen von Literatur und Bildender Kunst und den Neuen Medien auf diese erkenntniskritischen Impulse. Stellen sie jeweils lediglich eine ›Übersetzung‹ der von Naturwissenschaft und Philosophie aufgeworfenen Problematik dar? Oder finden sie darüber hinausgehende, aus einer eigenständigen Reflexion oder der Semantik ihres sprachlichen, malerischen, photographischen, filmischen Materials resultierende Antworten?

Den Konfrontationen und Dialogen zwischen den verschiedenen Disziplinen dürfen Sie nun selbst nachgehen und sich durch unser Angebot klicken – und wenn sie im Dickicht von Wirklichkeiten und Weltbildern als Germanistin bei Helmholtz und als Physiker bei Rilke landen – um so besser: Sie werden schon sehen ...

Diese Website ist ein work im progress und auf eine Erweiterung als interdisziplinäres Forum ausgerichtet. Für Anregungen und Kritik sind wir immer dankbar.